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WHIGFIELD

Carlson studierte Musik, sang in der Band ihres Bruders und arbeitete als Fotomodel, bevor sie den Musikproduzenten Larry Pignagnoli traf, der aus ihr den Eurodance-Star Whigfield formte – sie benannte sich mit dem Nachnamen ihrer Englischlehrerin. Mit Saturday Night gelang Carlson 1994 der internationale Durchbruch. Der Song wurde der Sommerhit des Jahres und erreichte Platz 1 der Musik-Charts in Deutschland, England, der Schweiz, Italien und Irland. Weltweit verkaufte sich der Song über zwei Millionen Mal. Nach Saturday Night war Whigfield auf die Musikrichtung des Eurodance festgelegt. Bereits die nachfolgende Veröffentlichung Another Day unterschied sich stilistisch kaum von ihrem Vorgänger. Es folgten weitere Singleaufnahmen, mit denen Whigfield gute bis mittlere Charterfolge verbuchen konnte. 1994[1] sowie 1995 erhielt sie von den Lesern der Jugendzeitschrift Bravo den bronzenen Bravo-Otto. Ihren letzten großen Hit hatte sie 1996 mit Sexy Eyes (with Your Sexy Smile). Danach konnte sie nur noch in ihrer Wahlheimat Spanien, wo sie mit ihrem damaligen Freund, dem Rapper Paco Pil, ein Haus bezogen hatte,[2] größere Erfolge erzielen. Selbst der Rückgriff auf einen alten Hit (1999 coverte sie Be My Baby von The Ronettes) konnte daran nichts ändern.

 

Anfang Dezember 2009 veröffentlichte Whigfield eine neue Ballade mit dem Titel No Doubt. Zusammen mit den Oral Tunerz veröffentlichte Whigfield im Februar 2011 die Single To Feel Alive. Im Juni 2011 erschien die Single C’est Cool. Anfang September 2012 veröffentlichte Whigfield die Single 4Ever. Das Video dazu erschien am 22. September 2012. Das Album W ist am 28. September 2012 erschienen.

 

Für die Reality-Dokusoap Saturday Night auf RTL II wurde Whigfields Hit Saturday Night in einer Remix-Version mit dem deutschen Rapper Carlprit neu aufgelegt.[3] Dank der Präsenz im Fernsehen konnte sich die neue Version auch in den Verkaufscharts platzieren und bescherte Whigfield nach acht Jahren wieder einen Charterfolg.